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Allgemein, Altersvorsorge, Geld sparen, Geldmuster

Warum ich keine Kinder will

Partnerschaft und Geld? Ich finde ein völlig unproblematisches Thema. Wenn beide Geld verdienen, klärt man, wie man Leben will und wer zu diesem Leben wie beiträgt. Wenn die Unterschiede zu groß sind und vielleicht auch noch aus vielen anderen Gründen, bleibt man lieber getrennt wohnen. So machen wir das. Bis zu dieser Blogparade habe ich über Geld und die Aufteilung mit meinem Freund nie nachgedacht. Ich finde tatsächlich, die Blogparade müsste eigentlich Geld und das Aufziehen von Kindern heißen. Denn der eigentliche Knackpunkt kommt, wenn Kinder ins Spiel kommen. Und er kommt besonders hart, wenn man nicht bereit ist, zu heiraten. Was ja erstmal eine völlig legitime Entscheidung für ein Paar ist, sich seine Partnerschaft nicht standesamtlich und staatlich eintragen zu lassen.

Ich hatte vor drei Wochen Besuch von einer Freundin aus meiner Heimatstadt. Sie ist ein bisschen jünger, knapp 30 und hat mit ihrem Partner zwei Kinder und ist nicht verheiratet. Logisch, sie kann mit zwei kleinen Kindern nicht wirklich gut arbeiten und ihr Freund ist bedacht darauf, dass es einen Ausgleich gibt. Er hatte jetzt die Idee ein Haus zu kaufen und sie zu einem Viertel ins Grundbuch eintragen zu lassen. Sie wußte zunächst nicht genau, ob sie dieses „Geschenk“ annehmen soll, weil sie selbst nichts zum Haus beiträgt. Auf der anderen Seite sieht sie schon, dass ein Ausgleich gerechtfertigt ist. Zumal sie nicht in irgendeinen Genuss einer Zugewinngemeinschaft kommt, wie bei einer Ehe. Wir haben dann mal ausgerechnet, ob es sich bei dem Viertel Haus um ein Geschenk handelt oder ob der Ausgleich fair sein könnte.

Dazu haben wir uns die gesamte Lebenssituation der beide heute und in der (vermutlichen) Zukunft angeschaut. Der Mann hat eine feste Stelle, er verdient etwa 3400 € brutto im Monat. Sie ist für die gemeinsamen Kinder zuhause, im Augenblick noch komplett, sie hofft, in einem Jahr wieder halbtags arbeiten zu gehen. Dann ist das jüngste Kind ein Jahr alt, sie rechnet damit, dass sie mindestens 7 Jahre halbtags arbeiten wird, vielleicht auch noch länger. Immerhin gibt es in ihrer Gegend wenig Ganztagsschulen, von daher wird sie von den Kindern also noch weiter nachmittags gebraucht. Nachdem wir uns diese Situation genauer angeschaut haben, gehen wir von 10 Jahren Halbtagsjob aus. Da sie noch am Anfang ihres Berufslebens steht, rechnet sie mit keinen großen Karriereschritten in der Halbtagsphase. Von daher bleibt das (halbe) Bruttogehalt bei ihr bei 1100 €. Ihr Mann wird dagegen als Hauptverdiener wahrscheinlich in den nächsten 10 Jahren immer mal wieder eine Gehaltserhöhung oder Beförderung erleben, wir gehen in der nachfolgenden Rechnung mal von drei Gehaltserhöhungen von je 5% aus.

Nun zum Haus. Gekauft werden soll ein Einfamilienhaus für 400.000 €. Der Mann bringt 80.000 € mit, die Frau nichts. Sie hofft, irgendwann ihr Erbe in das Haus zu stecken. Er will, dass sie mit einem Viertel Eigentümerin des Hauses wird, ein bisschen unklar ist noch, wer die Kreditkosten für das Haus bezahlt. Sie meint, sie müsse dann auch ein Viertel der Kreditkosten übernehmen, was sie bei ihrem Gehalt schnell überfordern dürfte.

Ich finde, wenn man die Rechnung aus Sicht der Kindererziehung macht, kann sie gleich ganz anders aussehen. Die Mutter trägt gleichwertig zur Familie bei. Sie ist für die Kindererziehung da und kann deshalb nicht in ihre staatlichen Absicherungssysteme einzahlen. Wenn sie arbeitslos wird, erhält sie minimal Arbeitslosengeld, wenn sie in Rente geht, erhält sie kaum Rente. Deshalb braucht es einen Ausgleich. Am einfachsten wird das an der Rente deutlich. Sie sagt, sie hätten beide kein Geld, um eine Zusatzversicherung für sie abzuschliessen. Das kann ich bei zwei Kindern und einem neuen Haus gut nachvollziehen. Allerdings stellt sich für mich schon die Frage, ob dann ein solches Haus überhaupt Sinn macht. Aber okay, dass sind Lifestyleentscheidungen, die will ich hier nicht auch noch in Frage stellen.

Was passiert in den nächsten 10 Jahren mit seinen Rentenansprüchen? Er zahlt jeden Monat knapp 20% seines Einkommens in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Ich habe diesen Betrag jetzt mal in einem Sparplanrechner mit 2% verzinst. Diesen Ausgleich schafft hoffentlich auch die gesetzliche, das ist ja eigentlich minimal. Dabei kommt er in den 10 Jahren auf einen „Ertrag“ von 95.000 €, sie erreicht gerade mal 29.000 €. Macht eine Differenz von 66.000 €, die es zu teilen gilt. 33.000 € für sie.

Im weiteren Leben, sie haben nach dieser ersten Kinderphase beide noch 30 Arbeitsjahre vor sich, bleibt der Abstand bestehen. Sie kümmert sich weiterhin schwerpunktmässig um Haus und Familie und hält ihm den Rücken frei. Bei ihm kommt es noch zu einer Beförderung mit plus 10% Gehalt und einem Stellenwechsel mit plus 20% Gehalt. Sie arbeitet weiterhin auf ihrer Stelle mittlerweile 30 Stunden, damit sie noch Zeit für alles andere hat.  Allerdings bekommt sie auch alle 5 Jahre eine Gehaltserhöhung von 5%. Damit haben wir zum Renteneintritt folgendes Ergebnis, wenn wir dies wieder mit einem Sparrechner berechnen: Der Mann hat zu seinem Renteneintritt an Rentenbeiträgen (wenn dies mit 2% Zinsen angespart würde) insgesamt 608.000 € angespart, die Frau gerade mal 188.000 €. Eine Differenz von 420.000 €, die wir jetzt fairerweise auf beide aufteilen müssten. Macht 210.000 €, die noch vom Mann an die Frau fließen müssten.

Dies ist jetzt nur die Rechnung, die sich aus den 20% Rentenbeiträgen ergeben. Genauso unterschiedlich sieht es natürlich bei den etwa 55- 65% aus, die als Netto-Gehalt zur Verfügung stehen. Auch hier muss ein Ausgleich geschaffen werden, insbesondere wenn nach der Kinderphase Geld übrig bleibt und ein Vermögensaufbau möglich ist. In diese Lücke haben wir erstmal gedanklich auch die 80.000 € Eigenkapital des Mannes gesteckt, da es uns irgendwann zu aufwendig erschien, auch hier wieder den Kapitalgewinn auszurechnen. Natürlich wäre der zu Gunsten des Mannes da.

Kommen wir zurück zum Haus. Würde die Frau 1/4 besitzen und das Haus hat eine Wertsteigerung von 1%, dann hätte die Frau durch diesen Ausgleich zum Renteneintritt einen Wert von rund 150.000 €. Natürlich ist diese Wertsteigerung nicht sicher oder sie könnte höher ausfallen. Aber ich denke, bei einem Einfamilienhaus am Rande der Stadt sollte man die Wertsteigerung nicht zu optimistisch angehen. Fehlen also zum Rentenausgleich noch 60.000 €. Heißt, die Frau müsste darauf achten, dass sie besonders gut bedacht wird, wenn Luft für einen weiteren Vermögensaufbau ist.

Was wir in unserem Gespräch nicht bedacht hatten, war unser lieber Staat, der ohne Ehe gar keinen Ausgleich zwischen Paaren will. Und das hat mich wirklich empört!!! Die beiden waren inzwischen beim Notar. Der klärte sie darüber auf, dass die Frau so einfach nicht ins Grundbuch könnte. Wahlweise müsse sie auch den Kreditvertrag unterschreiben oder sie müsse auf den geschenkten Betrag Schenkungssteuer bezahlen. Er riet ihnen zu heiraten, dann fällt natürlich keine Schenkungssteuer an. Das fand ich unglaublich und hat mich nochmal bestärkt, in diesem Staat keine Kinder bekommen zu wollen. Ich möchte frei entscheiden können, in welcher Form ich Kinder haben will, ob mit oder ohne Trauschein. Ich will aber auch in der Lage sein, gerecht und fair behandelt zu werden und dazu gehört für mich auch ein Ausgleich, wenn ich die Kinder für uns als Paar und für die Gesellschaft großziehe. Da ist für mich ein Jahr Elternzeit nicht genug. Es ist schön, dass zu haben, aber wie man an der Rechnung oben sieht, kommen doch erst dann die wirklichen finanziellen Unterschiede und in den meisten Fällen die Benachteiligung der Frau. Ich glaube, es hat mich in diesem Fall besonders empört, weil das Paar und hier auch der Mann, sehr bemüht waren, einen Ausgleich zu finden. Und ausgerechnet von staatlichen Regelungen ausgebremst wurden. Reg jetzt da ich mich nur auf oder geht es Euch auch so?

 

 

 

 

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Diskussionen

10 Gedanken zu “Warum ich keine Kinder will

  1. Liebe Sabine,

    eine höchst spannende Rechnung mit sehr wichtigen Gedanken. Danke dafür! Ein paare Gedanken dazu von mir:

    Für mich klingt der Fall deiner Freundin nicht besonders fair für sie im Sinne von gleichen Chancen für beide Partner, wenn sie gemeinsam Kinder in die Welt setzen. Betonung liegt auf: gemeinsam. So, wie du es schilderst, sehe ich da keinen Ausgleich (und daran ist nicht der Gesetzgeber Schuld).

    In der Tat: Kinder-„kriegen“ ändert finanziell alles. (und offenbart, wie die Partner auch finanziell zueinander stehen.)
    Es darf aber nicht zu Lasten der Frau gehen! Das geht besser. Sie bleibt für die Kinder UND ihn zuhause (von wegen Rückenfreihalten) – das haben sie ja offenbar gemeinsam beschlossen oder hat sie darum gebettelt? Glaube ich eher nicht.

    Ein Haus als ausgleichende Rentenvorsorge für die Frau ist schlicht … keine!! Ein selbst genutztes Haus ist keine Altersvorsorge. Während er Geld aus der Rentenversicherung oder anderen Geldquellen erhält (die er zusätzlich zum Haus aufbauen konnte wegen seines Jobs) und sie im Haus womöglich wohnen – woher erhält sie dann eine Rente, von der sie leben kann? Deshalb nützt ihr der Eintrag in das Grundbuch aus „Altersvorsorgegesichtspunkten“ nichts. Höchstens beim Verkauf.

    Vorschlag für ein faires, auf Ausgleich bedachtes Teilen – sicher auch anders:

    Für die Frau wird wie für den Mann eine eigene (!!) Altersvorsorge aufgebaut – z.B. durch freiwilliges Einzahlen in die Gesetzliche Rentenversicherung. Kehrt sie halbtags in den Job zurück, wird die Differenz zum Vollzeitjob im Sinne einer Rente in einen eigenen (!) Vermögensaufbau der Frau gesteckt, solange, bis sie wieder Vollzeit arbeitet.

    Das Haus ist eine Lifestyleentscheidung. Und natürlich können beide im Grundbuch stehen, ohne verheiratet zu sein. Unterschrift genügt. (Was ist das für ein Notar?!) Dass die Banken dann natürlich wollen, dass sie als Mit-Grundbuch-Eingetragene auch den Kreditvertrag unterschreibt, ist normal. Hop oder top! So sind Banken. Immer hübsch absichern. Würdest du auch machen.

    Deine Freundin muss wissen, ob sie dieses Risiko auf sich nehmen will. Wenn ja, steht sie – wenn dann – zur Hälfte mit im Grundbuch. Hat aber im Zweifel, wenn sich der Herr aus dem Staub macht, die ganzen Schulden an der Backe. Dann verkauft sie das Haus eben. Heult ne Runde und fängt neu an. Oder er bürgt für Ihre Schulden. 🙂

    Oder sie lassen den Hauskauf bleiben. Er will doch fair sein, auf Ausgleich bedacht. Wer will denn das Haus?

    Wichtig scheint mir: Pausieren beim Aufbau der eigenen Altersvorsorge wegen der Kinder ist der Anfang zur Altersarmut, also für uns Frauen der allerschlechteste Weg!

    (Oh, etwas lang geworden …das Thema liegt mir einfach am Herzen.)

    Gruß Dani

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    Verfasst von Geldfrau | 22. September 2017, 15:21
  2. Liebe Sabine, Dein Artikel spricht mir aus dem Herzen. Unserem Staat sind Kinder egal und Mütter sehr egal. Wäre dem nicht so, würde er dafür Sorgen, dass Kinder für Frauen nicht zum Armutsrisiko Nr. 1 werden. Es ist eine Schande, aber keiner Partei scheint daran gelegen, diesen Missstand zu beheben. Man kann nur vermuten, dass der Staat zu gut an den Ehen seiner Bürger verdient.

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    Verfasst von Sabrina | 22. September 2017, 16:04
  3. Alleine gefühlsmäßig, aber auch aufgrund deiner Berechnung müssten beide mit 50 % ins Grundbuch! Und das ist sicher kein Geschenk! Kinder versorgen und dabei auf viel verzichten ist viel wert!
    Aber den Umgang mit Geld in dieser Beziehung klingt für mich schon etwas sonderbar! Man hat 2 Kinder und bald ein Haus und rechnet noch immer jeden einzelnen Euro ab, anstatt gemeinsam zu wirtschaften. Das geht auch ohne Trauschein, der natürlich alles einfacher machen würde.
    Deswegen aber gleich auf Kinder verzichten, finde ich sehr radikal! Man kann auch gemeinsam sinnvolle Wege finden! Sie könnte z.B. den Kreditvertrag mitunterschreiben, wenn sie sowieso mitzahlen muss.
    Wir haben auch gemeinsam, damals noch unverheiratet, ein Haus gekauft. Damals habe ich wesentlich mehr bezahlt, wir sind aber beide zu 50 % im Grundbuch und das war kein Geschenk sondern eine gemeinsame Anschaffung. Jetzt haben wir Kinder und mein Mann zahlt mehr Kreditrückzahlung als ich, da er weiterhin voll verdient und ich eben nicht.
    Natürlich kann da viel schief gehen, aber das könnte man auch vertraglich absichern, wieviel wer im Falle einer Trennung zurück zahlen muss. Wir habens nicht gemacht und bis jetzt läufts gut.

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    Verfasst von Franziska | 22. September 2017, 17:19
  4. In meiner Artikelreihe habe ich mich mit dem Thema ausführlich befasst, weswegen ich persönlich heiraten möchte. Nicht wegen des Zugewinnsausgleichs, sondern wegen der hohen Freibeträge beim Schenken und Erben. Man kann den Partner so besser absichern. Als mit einer Eigentumswohnung geliebäugelt habe, war eigentlich klar, dass diese nur auf meinen Namen laufen würde, da ich das Eigenkapital hatte und diese überwiegend abbezahlt hätte (er hätte mir Miete gezahlt). Bei einem Hauskauf würde ich wiederum wohl 50:50 machen. Sobald Kinder im Spiel sind, sollte alles irgendwo geteilt werden, weswegen Heiraten da auf Dauer vieles einfacher macht. Erspart das unnötige Verhandeln als Paar.

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    Verfasst von Ex-Studentin | 22. September 2017, 19:56
  5. Guter Beitrag…hoffentlich öffnet er einigen Frauen die Augen.
    Ich würde mich – aus heutiger Sicht – nicht noch einmal für Kinder entscheiden. Man hat ja nicht nur die finanziellen und beruflichen Nachteile…als Frau gibt man auch mehr oder weniger für ungefähr 20 Jahre jegliches „selbständiges'“ Leben auf. Das hat mich am Kinderhaben glaub am meisten schockiert…und anscheindend läuft es auch heute noch in den meisten Fällen so ab, dass die Frau mehr oder weniger für die Kinder(betreuung und erziehung) zuständig ist, der Mann dagegen ungehindert weiterarbeitet und Karriere machen kann…

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    Verfasst von Ursula | 23. September 2017, 16:38
    • Tut mir leid, dass du so prägend negative Erfahrungen gemacht hast. Denkst du nicht, dass du, wenn du nun keine Kinder hättest, sagen würdest: „Ich hätte gerne all mein Geld gegen Kinder eingetauscht?“ Thomas schreibt es unten: Es gibt sicherlich andere Lösungen als die, dass frau sich um alles alleine kümmert.

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      Verfasst von Ex-Studentin | 24. September 2017, 1:30
  6. Männer können auch Teilzeit arbeiten. Es liegt an den Frauen, dies einzufordern und sich nicht in das Schicksal alter Rollenbilder zu fügen. Man kann auch nicht alles im Leben mit Geld aufrechnen. Erst Recht nicht das Lachen eines Kindes. Ich verbring lieber Zeit mit meinem Sohn als in irgendeinem sinnlosen Meeting zu sitzen. Ich kenne viele Männer die jetzt mit Ende 40 in Führungspositionen sind und es bereuen, nicht genug Zeit mit ihren Kindern verbracht zu haben, als sie noch klein waren. Und ja der Staat tut viel zu wenig für Kinder. Hätten wir in Deutschland eine kostenlose Ganztagsbetreuung für Kinder ab einem Jahr, gäbe es keine Probleme mehr.

    Gefällt 1 Person

    Verfasst von Thomas | 23. September 2017, 20:25
  7. Hallo Sabine,
    Ehrlicherweise finde ich Deinen Artikel ein wenig irritierend. Und zwar aus mehreren Gründen:
    1) Der Gesetzgeber hat die Ausgleichsmöglichkeiten in einer Beziehung durch die Möglichkeit der Ehe geregelt. Wenn das Paar nicht heiraten möchte, muss es sich andere Lösungen im Rahmen der Rechtsordnung suchen – natürlich wird das komplizierter. Das ist aber die Wahl des Paares.
    2) Besonders Dein Titel stieß mir sehr übel auf – auch wenn Du es vielleicht nicht direkt so gemeint hast, entstand bei mir der Eindruck, dass Du auf Kinder auf Grund der finanziellen Konsequenzen würdest verzichten wollen…schon eine seltsame Argumentation.
    3) Als Vater von zwei Kindern kann ich sagen, dass natürlich finanzielle Belastungen entstehen. Doch stehen die in keinem emotionalen noch sonstigen Konnex zu den Freuden, die das Elternsein mit sich bringt. Kinder müssen eben Teil des Finanzplans sein oder werden. Der Finanzplan hätte Schwächen, wenn er die Kinder nicht entsprechend berücksichtigt.
    Viele Grüße
    MFF

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    Verfasst von Meine finanzielle Freiheit | 2. Oktober 2017, 11:16
  8. Man kann sich darüber streiten, ob die gesetzlichen Regelungen oder die Regelungen, die deine Freundin mit ihrem Mann treffen will/soll, fair sind. Ich persönlich finde die Folgen bei unverheirateten Paaren schon sehr heftig, allerdings gibt es gerade dafür ja die Ehe oder die Möglichkeit, vertraglich alles zu regeln. Auf ein bloß mündliches Versprechen meines Partners, dass er schon alles finanzieren wird und mich mit absichert, würde ich mich NIE verlassen.
    So lange die Beziehung gut läuft, beide gesund und munter sind und genug Geld haben, spielt es keine große Rolle, aber bei einer Trennung, Krankheit oder schlimmstenfalls Todesfall, können die Unterschiede zwischen verheiratet und unverheiratet gravierend sein. Dann ist es aber zu spät, um noch gegenzusteuern. Gerade Frauen sollten sich aber sehr gut VORHER überlegen, worauf sie sich einlassen.
    Das gilt natürlich auch für Männer, die weniger verdienen als die Frau oder für die Kindererziehung oder die Pflege der Eltern beruflich aussetzen.
    Mein Eindruck ist aber leider, dass gerade Frauen sich nicht gerne mit Finanzen beschäftigen und dies ihren Männern überlassen.
    Ich hoffe, dein Blog und viele weitere sorgen dafür, dass sich mehr Frauen trauen, ihre Finanzen selbst in die Hand zu nehmen!

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    Verfasst von Lena | 3. Oktober 2017, 12:27

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  1. Pingback: Die Beiträge zur Blogparade „Geld und Partnerschaft“ | KLUNKERCHEN - 1. Oktober 2017

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