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Allgemein, Geld sparen, Geldmuster

Ich möchte reich sein dürfen

Versteckte Glaubenssätze entdecken

Versteckte Glaubenssätze entdecken

Im letzten Beitrag habe ich geschildert, wie ich mich schwer tue, meine Rücklagen zusammenzuhalten. Rücklagen, die immer gleich wieder Löcher stopfen, sind eben keine Rücklagen. Zumindest ist das Wort Aufbau eine Farce! 

Wir haben dazu in unseren Geldgesprächen lange gearbeitet. Es war eine intensive Arbeit, die ich hier im ganzen Umfang gar nicht wiedergeben kann. Das Problem der Rücklagen war schnell nur ein Randphänomen. Das zentrale Thema war für mich ein tiefsitzender Glaubenssatz. „Ich darf nicht reich sein“.

Wir haben erst intensiv geschaut, wie dieser Satz für mich Richtigkeit und Gültigkeit erhalten hat. Da gibt es gleich mehrere Faktoren: 

  1. Meine ganze Familie glaubt diesen Satz. Heißt für mich auch, dass ich mich aus meinem Familiengefüge löse, wenn ich plötzlich reich werden will. Und damit die Weisheiten meiner Eltern wiederlege. Gar nicht so einfach. 
  2. Reich sein ist nicht von Dauer und außerdem gibt es keine netten reichen Menschen. Wie oft wurde in unserer Familie der Satz „Wer hoch klettert, fällt tief“ zitiert. In meinem Kopf gab es bei genauerem Hinsehen nur blöde Schnösel, die langfristig reich sind und eben Menschen, die kurzfristig reich waren und es dann später – wenn das Geld weg war – umso schwerer im Leben hatten. 

Wenn ich diese Erkenntnisse jetzt so aufschreibe, macht es den Eindruck, dass dies doch alles ziemlich klar ist und damit auch logisch ist, warum ich nicht reich sein darf. Nur, mir waren diese Zusammenhänge nicht klar! Im Gegenteil, sie waren mir komplett nicht bewusst. Eben unbewusst halt. Mit der Bewusstwerdung konnte ich schon viele Veränderungen vornehmen. Meine Familie würde auch stolz auf mich sein, wenn ich reich bin. Ganz davon abgesehen, das sie dies – zumindest wenn wir von einer Rücklage reden – gar nicht mitbekommen müssen. Und ich kenne mindestens eine reiche Frau, die supernett ist: Dagoberta. Als wir uns darüber unterhalten haben, war es mir sehr schnell klar, wie absurd diese Vorstellung ist. Ich habe dann neue Glaubenssätze für mich entwickelt, an die ich in Zukunft glauben möchte. Jeden Tag ein bisschen mehr!

  • Ich führe ein reiches Leben. Jeden Tag ein bisschen reicher!
  • Ich kenne eine reiche nette Person und es gibt noch viele andere da draußen. Ob ein Mensch nett ist oder nicht, hängt nicht von ihrem Geldbeutel ab
  • Meine Familie ist toll und ich liebe sie, so wie sie sind. In einer Sache darf ich anders sein, ich darf reich sein. Erst geheim, dann schauen wir mal. 
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